Da ich auf zahlreichen Portalen immer wieder lesen kann, dass der Zahnarzt beim Thema – Kosten für Oberkiefer-Implantate – immer versucht, auszuweichen und um den heißen Brei zu reden, habe ich mir überlegt, einfach mal alle wichtigen Komponenten aufzulisten, aus denen sich die Rechnung zusammenstellt.

Wann sind Oberkiefer-Implantate überhaupt notwendig?

Viele Betroffene müssen sich Oberkiefer-Implantate einsetzen lassen, sobald die Zahnwurzel beschädigt ist. Dies kann nach einem Sturz, einem Unfall oder durch Kariesbefall geschehen. Die Prozedur, bis das Oberkiefer-Implantat eingesetzt und letztendlich verheilt ist, kann sich durchaus über viele Monate hinziehen. Darüber sollten sich die Patienten im Klaren sein. Die Rechnung für Oberkiefer-Implantate setzt sich wie folgt zusammen: Zunächst erfolgt die Auflistung der Zahnarzt-Leistungen, das heißt Diagnostik und Planung, welche zwischen 100 und 300 Euro liegt, die Implantation je nach Aufwand, die bei etwa 300 bis 500 Euro liegt, die Ausführung des Zahnersatzes, also beispielsweise einer Krone, die zuletzt angebracht wird. Diese kostet in etwa 200 bis 350 Euro. Je nach Beschädigungsgrad muss sich der Patient einem Knochenaufbau unterziehen, welcher wiederum je nach Aufwand zwischen 100 und 1000 Euro liegt. Daneben müssen Kosten für das zahntechnische Labor berücksichtigt werden. Diese setzen sich aus Messschablone, um das Oberkiefer-Implantat anfertigen zu können, in Höhe von 75 bis 140 Euro, einer 3-D-Bohrschablone von 250 und 450 Euro sowie der Krone an sich, welche 300 bis 650 Euro kostet, zusammen. Außerdem stellt der Zahnarzt zudem die Leistung seiner Arzthelferinnen und Arzthelfer sowie der Verbrauch von Materialien, wie Bohrer, Abtupf-Pads, usw. in Rechnung.

Je nach Art des Oberkiefer-Implantats ergeben sich unterschiedlich hohe Rechnungen. So ergeben sich aus Einzelimplantaten, herausnehmbarem Zahnersatz oder Implantatbrücken unterschiedliche Kosten. Da dies aber bei jedem Zahnarzt unterschiedlich viel kostet, sollte jeder Betroffene individuell einen Termin vereinbaren, um über alle Kosten zu sprechen. In manchen Fällen übernimmt sogar die Krankenkasse einen Großteil der Behandlungen.

 

 

Zumindest habe ich bislang diesen Eindruck. Nach einer scheinbaren Routine-Untersuchung hat der Zahnarzt an einem Zahn im Oberkiefer starken Kariesbefall diagnostiziert. Anfangs war ich etwas perplex, zumal ich keinerlei Schmerzen oder ein unangenehmes Gefühl verspürt habe. Doch, nachdem mir der Zahnarzt einen Spiegel vorgehalten und die entsprechende Stelle gezeigt hat, wurde ich eines Besseren belehrt – der Zahn war auf der Hinterseite fast schwarz. Um größere Schäden zu vermeiden, wurde die Karies sofort entfernt. Kurz gesagt: Es wurde gebohrt und hat ziemlich wehgetan. Nach dem Abschleifen hat der Zahnarzt gemeint, dass ein Inlay notwendig sein wird. Die Grundregel besagt: Muss ein Zahn komplett entfernt werden, wird meist eine Krone eingesetzt, wird ein Großteil des kaputten Zahnes entfernt, kommt eine Teilkrone zum Einsatz und wird – wie bei mir – lediglich die Hälfte des Zahnes oder weniger abgeschliffen, muss ein Inlay eingesetzt werden. Nach einer ausführlichen Beratung, entschied ich mich für ein Keramikinlay.

Warum ich mich für ein Keramikinlay entschied?

Weil es gegenüber der anderen Materialien, wie Kunststoff, Gold oder Vollmetalllegierungen, die meisten Vorteile hat. Keramikinlays sind im Vergleich stabiler, robuster und langlebiger und sehen optisch am besten aus, da der Zahnersatz von den natürlichen Zähnen fast gar nicht zu unterscheiden ist. Außerdem weisen Keramikinlays bislang die geringste Unverträglichkeitsrate auf. Die Kosten belaufen sich je nach Größe des Keramikinlays und je nach Ablauf und Aufwand der Behandlung auf ungefähr 1.500 Euro. Aus der Routine-Untersuchung, die normalerweise nicht länger als 20 Minuten dauert, wurde eine Behandlung von knapp zwei Stunden. Nach dem Entfernen der Karies wurde der gesamte Mundraum geröntgt und genau untersucht. Außerdem wurde ein Gipsabdruck gemacht, um das Inlay später im Labor passgenau anfertigen zu können.

Nach knapp vier Wochen wurde ich wieder in die Zahnarztpraxis bestellt – das Keramikinlay war fertiggestellt und bereit zum Einsetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bislang sind keinerlei Probleme oder Schwierigkeiten aufgetreten.

Wie heißt es so schön: Unverhofft kommt oft. So oder so ähnlich war es auch bei meinen Zähnen. Nach einem schmerzhaften Sturz auf das Gesicht habe ich mir zwei Zähne im Oberkiefer herausgeschlagen. Anfangs stand ich so unter Schock, dass ich die fehlenden Zähne gar nicht bemerkt hatte. Doch spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem der Zahnarzt mir erklärt hat, wie der Behandlungsverlauf aussehen wird, wusste ich, dass es eine sehr lange Prozedur werden wird. Das Schlimmste war eigentlich das Einsetzen der Implantate in den Oberkiefer.

Das Fertigstellen der Implantate in den Oberkiefer dauerte nicht nur lang, das Einsetzen war auch sehr schmerzhaft

Nachdem die Schwellung im Mund einige Tage nach dem Sturz zurückgegangen war, stellte der Zahnarzt fest, dass die Zahnwurzel der beiden herausgeschlagenen Zähne abgestorben ist. Somit musste ich mich im ersten Schritt einer Zahnwurzelbehandlung unterziehen. Die Zahnwurzelbehandlung wurde innerhalb von zwei Stunden unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Schmerzen hinterher waren auszuhalten. Um eine Verschiebung der Zähne zu vermeiden, wurde ein Provisorium angefertigt. Im ersten Moment freute es mich, dass ich bis zur Fertigstellung der Oberkiefer-Implantate und des Zahnersatzes ein Provisorium bekomme. Doch die beiden künstlichen Zähne waren an einer Gaumenplatte festgeklebt, mit der ich weder gut sprechen, noch essen konnte. Irgendwann gewöhnt man sich an alles. Nach weiteren drei Monaten waren die Oberkiefer-Implantate bereit zum Einsetzen. Dieses Mal wurde der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt, da das Zahnfleisch aufgeschnitten und der Knochen angebohrt wird, sodass die Implantate fest sitzen und mit dem Knochen zusammenwachsen können. Die Schmerzen hinterher waren teilweise unerträglich. Mein Gesicht schwoll extrem an und ich hatte über mehrere Wochen Blutergüsse im Gesicht.

Bevor der Zahnersatz eingesetzt werden konnte, mussten die Oberkiefer-Implantate innerhalb von sechs Monaten mit dem Kieferknochen zusammenwachsen. Im letzten Schritt wurde eine Brücke eingesetzt, sodass ich nach einer langen Zeit endlich wieder sorgenfrei lachen kann.

Bis vor kurzem hatte ich nicht sehr viel mit dem Thema Zahnersatz zu tun. Durch eine Beschädigung eines Schneidezahns im Oberkiefer musste allerdings ein Inlay eingesetzt werden. Nun stand ich vor der Entscheidung, welches Material eingesetzt werden soll. Zur Auswahl standen: Keramik, Kunststoff und Gold.

Ich entschied mich guten Gewissens für das Keramikinlay

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile mit dem Zahnarzt, kristallisierte sich recht schnell heraus, dass Keramikinlays die meisten Vorteile haben. Im Gegensatz zu Kunststoff sind sie langlebiger, robuster und stabiler. Ebenso sind sie aus ästhetischer Sicht am schönsten und passen sich farblich den restlichen Zähnen perfekt an. Der einzige Hacken sind die Kosten. Die Kosten für eine gesamte Keramikinlay-Behandlung belaufen sich auf rund 700 Euro. Zunächst muss der Rest des Ursprungszahns abgeschliffen, die übrigen Zähne gereinigt, die Zahnlücke zur Anfertigung des Keramikinlays genau ausgemessen und im letzten Schritt das Inlay angefertigt und eingesetzt werden. Da ich zuvor einen Kostenvoranschlag an meine Krankenkasse schicken wollte, legte ich mich nicht direkt fest. Als Antwort der Krankenkasse bekam ich, dass knapp 200 Euro übernommen werden – eher ein Trostpflaster, als eine wirkliche Hilfe. Dennoch entschied ich mich für das Keramikinlay und die höheren Kosten. Nach einem Gespräch mit meinem Mann haben wir beschlossen, dass es mehr Sinn macht, die Behandlung jetzt bestmöglich durchzuführen, als hinterher Probleme zu haben. Der gesamte Behandlungsablauf war schmerzfrei und der Zahnarzt sowie das gesamte Team kamen mir sehr kompetent vor. Außerdem war das Inlay nach dem Ausmessen schon nach nur zwei Wochen fertiggestellt. Das lag aber auch daran, dass das Keramikinlay im praxiseigenen Labor angefertigt wurde.

Das Einsetzen des Keramikinlays ist nun schon einige Wochen her und ich bin sehr zufrieden. Nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit dem Tragegefühl und der Passform des Zahnersatzes. Bislang gab es keinerlei Probleme, wobei ich im Moment noch sehr vorsichtig beim Kauen und Abbeißen bin.

Ein großer Fehler. Gerade, wenn es um die eigene Zähne und die Mundhygiene geht, sollte man nicht sparen. Da mir nach einem Sturz ein großer Teil eines Eckzahnes herausgeschlagen wurde und ich aufgrund meiner Arbeit nicht zahnlos heraumlaufen wollte, musste eine Krone eingesetzt werden. Nach einem Besuch beim Zahnarzt war ich von den immensen Preisen schockiert. Nachdem er meine Zahnlücke angesehen und genau abgemessen hatte, meinte er, dass die Behandlung mit allem Drum und Dran knapp 1.000 Euro kosten wird. Nach Absprache mit meiner „tollen“ Krankenversicherung bekam ich die Rückmeldung, dass sage und schreibe 80 Euro übernommen werden. Ich suchte daraufhin nach Alternativen. Bei einer Sache war ich mir sicher: Es soll definitiv eine Krone aus Keramik werden, da diese viel besser, stabiler, langlebiger und verträglicher sind, als andere Materialien.

Wo bekomme ich eine gute und günstige Keramikkrone her?

Nach einer Internet-Recherche fand ich die Lösung: Im Ausland. Direkt um die Ecke in Tschechien werden Keramikkronen für knapp 400 Euro fertiggestellt und eingesetzt. Das klang verlockend. Gemeinsam mit meiner besten Freundin habe ich einen Termin bei einem tschechischen Zahnarzt vereinbart. In Verbindung mit einer zwei-tägigen Städtetour durch Prag haben wir den Termin wahrgenommen. Der Zahnarzt wirkte sehr seriös und man hatte das Gefühl, er weiß, was er tut. Er meinte, dass die Keramikkrone im hauseigenen Labor angefertigt wird. So sei es möglich, dass die Krone in einer Woche fertiggestellt ist. Ich sagte zu. Direkt im Anschluss hat der Zahnarzt die Zahnlücke und den Zahn ausgemessen. Eine Woche später bin ich erneut hingefahren, habe die Keramikkrone eingesetzt bekommen und sofort bar bezahlt. Nach nur zwei Tagen ist mein Zahnfleisch derart angeschwollen und ich hatte solche Schmerzen, dass ich meinen Zahnarzt in Deutschland aufsuchte.

Er war anfangs sauer, dass ich die Keramikkrone tatsächlich im Ausland anfertigen ließ, meinte aber auch, dass sehr unsauber gearbeitet wurde. Er entfernte die Krone sofort, fertigte eine neue an, ich bezahlte die knapp 1.000 Euro und lebe seitdem zufrieden und ohne Komplikationen mit dem Zahnersatz.

Nachdem ich letztes Jahr im Sommer einen unschönen Fahrrad-Unfall hatte, wurden regelmäßige Besuche beim Zahnarzt unausweichlich. Wer mich kennt, weiß, dass ich Zahnarztpraxen nicht gerne von Innen sehe. Allein die Bohr-Geräusche und das Praxis-Flair jagen mir etwas Angst ein. Doch, nachdem mir bei dem Sturz ein Zahn herausgeschlagen wurde, bin ich direkt mit meinem Mann zum Zahnarzt gefahren. Im ersten Moment konnte dieser nicht viel tun. Er meinte, dass man abwarten müsse, bis die Schwellung wieder einigermaßen zurückgegangen ist. Erst dann muss man entscheiden, ob ein Implantat plus Teilkrone eingesetzt werden muss, oder, ob die Zahnwurzel erhalten bleibt und nur eine Teilkrone nötig ist.

Implantat und Teilkrone – ja oder nein?

Ich war etwas verwirrt. Das lag aber wahrscheinlich größtenteils am Sturz. Mein Mann erklärte mir zu Hause noch einmal, dass ich erst übernächste Woche wieder zum Zahnarzt kann – eben dann, wenn die Schwellung zurückgegangen ist. Erst dann entscheidet der Zahnarzt, ob die Zahnwurzel gezogen werden muss, anschließend ein Implantat eingesetzt wird und zuletzt eine Teilkrone. Ebenso kann es auch sein, dass die Zahnwurzel nicht beschädigt ist und somit ein Implantat nicht notwendig ist. Ist dies der Fall, wird direkt eine Teilkrone eingesetzt. Ich habe wirklich gehofft, dass der zweite Fall eintreffen wird, da diese Behandlung natürlich um Einiges billiger werden wird. Während ich zwei Wochen warten musste, habe ich einen Kostenvoranschlag bei meiner Krankenkasse eingereicht. Egal, welcher Fall eintreten wird, es werden genau 500 Euro übernommen. Doch ich hatte Glück: Die Zahnwurzel wurde durch den Sturz nicht zerstört und es musste lediglich eine Teilkrone eingesetzt werden. Ich entschied mich für die etwas teurere Variante Keramik, da diese am stabilsten, langlebigsten ist und am ästhetischsten aussieht. Die Behandlung belief sich insgesamt auf 750 Euro, wobei ich 250 Euro selbst tragen musste.

Der Verlauf der Behandlung verlief problemlos und nach nur vier Wochen war die Teilkrone perfekt eingesetzt. Der Zahnarzt hat wirklich gute Arbeit geleistet.

Endlich war es soweit: Meine beiden Implantate wurden nach wochenlangem Warten endlich in den Oberkiefer eingesetzt. Ich war wirklich sehr unzufrieden mit meinen Zähnen. Schon von klein auf hatte ich erhebliche Probleme mit meinem Gebiss. Das war wohl erblich bedingt, denn ein Großteil unserer Familie litt an diesem Problem.

Implantate im Oberkiefer sind nicht billig

 

Ich scheute mich jahrelang zum Zahnarzt zu gehen, doch irgendwann drängte mich mein Mann dazu. Obwohl ich regelmäßig Zähne geputzt habe und Zahnseide verwendet habe, sind zwei Zähne mehr oder weniger abgefault. Mein Mann wollte es deswegen so dringend, weil er selbst die Blicke der anderen Leute nicht mehr ertragen konnte, ich ihm leid tat und das für meinen Beruf sehr schädigend war. Ich führe einen eigenen Friseur-Betrieb und habe deswegen sehr viel mit fremden Menschen zu tun. Es wirkt natürlich sehr abschreckend, wenn jemand mit schwarzen Zähnen die Haare schneidet. Der Termin beim Zahnarzt war schnell gemacht und mein Mann begleitete mich. Der Zahnarzt konnte gar nicht glauben, was er da sah, vor allem, wenn er es mit meinem gepflegten übrigen Erscheinungsbild verglichen hat – ich schämte ich. Er meinte, dass man zwei Zähne nicht mehr retten kann und Implantate im Oberkiefer eingesetzt werden müssen. Die Zähne samt Zahnwurzel wurden daraufhin entfernt. Im nächsten Schritt wurde ein Provisorium eingesetzt, solange die Implantate im Oberkiefer noch nicht fertiggestellt waren. Die übrigen verfärbten Zähne wurden so gut es ging gereinigt. Alleine das Provisorium stärkte mein Selbstbewusstsein ungemein. Endlich keine schwarzen Zähne mehr. Ich fing endlich wieder an zu lächeln.

Es dauerte mehrere Wochen bis die Implantate im Oberkiefer angefertigt waren. Auch zum nächsten Termin begleitete mich mein Mann. Das Einsetzen der Implantate in den Oberkiefer wurde mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt, sodass ich keine Schmerzen verspürte. Ich bin auf Anhieb sehr gut mit den Implantaten zurecht gekommen und lebe seitdem viel glücklicher.

Leider musste ich das am eigenen Leibe spüren. Als ich vor einem Jahr die Diagnose „Karies“ bekam, war ich schon ein wenig entsetzt. Ich hatte stets darauf geachtet, dass meine Zähne gepflegt und sauber sind. Ich habe sogar nach jedem Essen Zahnseide benutzt, da oft Essensreste in den Zahnzwischenräumen hängen geblieben sind. Der Zahnarzt meinte aber, dass meine Zähne sehr gepflegt aussehen, dennoch kann Karies entweder erblich bedingt sein oder aus Zahnzwischenräumen resultieren, die man beim Putzen nicht erwischen kann. Letzteres war bei mir der Fall. Ich war vor allem schockiert, da ich keinerlei Schmerzen verspürte. Als der Zahnarzt anfing, die Karies Stück für Stück zu entfernen, stellte sich heraus, dass doch ein großer Teil des Zahnes beschädigt war. Deswegen musste eine Teilkrone eingesetzt werden.

Eine Teilkrone für ein strahlend weißes Lächeln bitte

Im Nachhinein muss ich über die Geschichte fast schmunzeln, denn ich bin lediglich zu einer Routine-Untersuchung in die Zahnarztpraxis und kam mit der Diagnose „Teilkrone“ wieder nach Hause. Die Teilkrone wurde innerhalb von drei Wochen fertiggestellt und eingesetzt. Bereits nach zwei Tagen verspürte ich ein leichtes Ziehen unter der Teilkrone. Nachdem die Schmerzen immer schlimmer wurden, rief ich beim Zahnarzt an. Dieser meinte, dass das anfangs ganz normal sei. Auch nach einem erneuten Besuch, kam der Zahnarzt auf keine Diagnose – das kann doch gar nicht sein, dachte ich mir. Deswegen machte ich bei einem anderen Zahnarzt einen Termin. Da es ein Notfall war, durfte ich direkt am selben Tag noch kommen. Der Zahnarzt erschrak als er die Teilkrone und das umliegende Zahnfleisch sah. Er meinte er habe eine derartige hochgradige Entzündung selten gesehen. Anscheinend wurde unsauber gearbeitet und eventuelle Essensreste übersehen.

Zum Glück hatte ich im zweiten Anlauf einen kompetenten Zahnarzt gefunden, der mir erneut eine Teilkrone eingesetzt hatte. Den ersten Zahnarzt habe ich daraufhin verklagt. Mal sehen, was dabei herauskommen wird.

Heutzutage stehen, dank der stetigen Forschungsbemühungen, verschiedenste zahnmedizinische Möglichkeiten zur Wahl, um einen geschädigten Zahn zu behandeln. Wird eine Zahnfüllung benötigt, entscheiden sich die meisten Patienten und Patientinnen entweder für ein Keramikinlay oder aber für eine Kompositfüllung, auch als Kunststofffüllung bekannt. Während das Keramikinlay auch höchsten ästhetischen Ansprüchen nachkommen kann, schneidet die Kompositfüllung im Kostenvergleich deutlich besser ab. Zu welchem Material raten nun aber die Zahnärzte?

Warum ein hochwertiges Keramikinlay eine gute Wahl ist:

Patienten, die eine Füllung benötigen, möchten in diesem Fall oft von ihrem Zahnarzt wissen, welcher Weg der Beste für sie ist. Neben dem Keramikinlay stehen eine ganze Reihe weiterer Materialien, wie Amalgam, Gold oder eben Komposit zur Auswahl. Steht kein allzu großes Budget zur Verfügung, tendieren viele Patienten zu einer kostengünstigen Lösung, anstatt sich den Traum von einem hochwertigen Keramikinlay zu erfüllen. Gerade wenn die Entscheidung zwischen einer Kompositfüllung und einem Keramikinlay fällt, wird Ihnen Ihr Zahnarzt die Wahl nicht abnehmen können. Beide Verfahren kommen heutzutage oft zum Einsatz, sodass die letztendliche Entscheidung oft aufgrund der Kosten getroffen wird. Es kommt darauf an, wie viel Ihnen Ihre Zähne Wert sind. Wer auf Ästhetik großen Wert legt, sollte sich trotz hoher Kosten für ein Keramikinlay entscheiden. Ein Keramikinlay lässt sich heutzutage hervorragend an Farbe und Struktur der natürlichen Zähne anpassen, sodass es später kaum noch auffällt. Zudem überzeugt das Keramikinlay durch seine hohe Gewebeverträglichkeit und Belastbarkeit. Diese Vorteile genügen vielen Patienten, in ein Keramikinlay zu investieren. Wenn Sie sich noch unsicher sind, welches Material für Sie in Frage kommt, sollten Sie nähere Informationen zu den Verfahren bei Ihrem Zahnarzt einholen.

Dass ich das jemals sagen werde, wundert mich. Jeder, der mich gut kennt, weiß, dass ich tierische Angst vor Spritzen und Ärzten im Allgemeinen habe. So auch vor Zahnärzten. Als ich vor gut einem Jahr an einer Stelle im Mund erhebliche Schmerzen hatte, wurde ich von meinem Ehemann gezwungen, zum Zahnarzt zu gehen. Ich war schätzungsweise sieben Jahre nicht mehr beim Zahnarzt, habe mich aber bislang immer auf der sicheren Seite gefühlt, da ich regelmäßig Zähne putze und Zahnseide verwende. Doch die Schmerzen wurden unerträglich und das Zahnfleisch immer dicker. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Implantat im Oberkiefer erwartet.

Ein Implantat im Oberkiefer – für mich?

Die Diagnose des Zahnarztes war sehr deprimierend. Trotz meiner Bemühungen, meine Zähne sauber zu halten, bekam ich an einer Stelle starken Kariesbefall. Der Zahnarzt fügte aber hinzu, dass man sieht, dass ich meine Zähne pflege, jedoch gibt es immer Stellen, die auch mit der Zahnbürste oder der Zahnseide schwer zu erreichen sind. Hinzu kommt auch, dass ich schon lange nicht mehr beim Zahnarzt war, sodass die Diagnose nicht frühzeitig erkannt werden konnte. Die Karies hatte bereits die Zahnwurzel angegriffen, wodurch der komplette Zahn samt Wurzel nicht mehr gerettet werden konnte. Ein Implantat im Oberkiefer wurde angefertigt. Langsam aber sicher wurde mir mulmig zumute, doch der Zahnarzt versuchte mich zu beruhigen. Er gab mir eine örtliche Betäubung und entfernte den Zahn. Ich verspürte nur ein leichtes Drücken – es war aber definitiv auszuhalten. Damit die Zähne sich in der Zeit, in der das Implantat im Oberkiefer angefertigt wird, nicht verschieben, wurde ein Provisorium angefertigt und eingesetzt. Den Tag hatte ich zumindest schon gut rumgebracht.

Nach drei Wochen war das Implantat bereit, in den Oberkiefer eingesetzt zu werden. Ich bekam erneut eine örtliche Betäubung – dieses Mal aber eine stärkere Dosis – und das Implantat wurde innerhalb kürzester Zeit in den Oberkiefer eingesetzt. Alles halb so wild.